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März 2026

Vortrag "Leben ganz unten. Perspektiven vom Rand der Gesellschaft"

Vortrag von Christopher Wimmer „Leben ganz unten. Perspektiven vom Rand der Gesellschaft“

Notunterkünfte, Teeküchen, Straßenecken: Christopher Wimmer sprach mit Menschen, die mit Armut und Ausgrenzung konfrontiert sind.

Er lässt die Stimmen jener zu Wort kommen, die ganz unten leben und über deren Los meist von oben entschieden wird – mit ›Instrumenten‹ wie Hartz IV oder Bürgergeld, mit ›Leistungsanreizen‹ oder Sozialkürzungen. Doch wie werden Menschen überhaupt marginalisiert?

Was bedeutet es, von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen zu sein? Und wie gehen die Menschen mit Geldnot und Stigmatisierung um?

Wimmer verwebt die persönlichen Geschichten aus seinen Interviews mit einer kritischen Gesellschaftsanalyse. Dabei beleuchtet er Fragen von Erwerbslosigkeit, prekärer Arbeit, Wohnungsnot, Vereinzelung oder gesundheitlichen Folgen von Mittellosigkeit.

Durch die Verbindung aus journalistischer Darstellungsweise und soziologischem Blick entsteht ein vielschichtiges Bild von Armut, Ausgrenzung und eines täglichen Überlebenskampfs, der sich zwischen politischer Machtlosigkeit und widerständigem Alltag bewegt. Ein Buch, das auch zu der Frage anregt, wie es anders sein könnte.

Christopher Wimmer, Dr. phil., ist Soziologe und Autor. Er forscht zu sozialer Ungleichheit, Armut sowie politischer Mobilisierung; schreibt regelmäßig für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen. Der Titel seines Buches lautet: Leben ganz unten. Perspektiven vom Rand der Gesellschaft).

Kurze Rezension des Buches  

 

Sprechen und Zuhören - Einführungsveranstaltung

Einführungsveranstaltung: Sprechen & Zuhören

Sprechen & Zuhören ist ein von Mehr Demokratie e. V. entwickeltes Dialogformat. https://www.mehr-demokratie.de/mehr-wissen/demokratische-kultur/sprechen-zuhoeren

Die Teilnehmenden erfahren darin einen hierarchiefreien Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann.

Dies wird dadurch erreicht, dass jede Person gleich viel Redezeit bekommt.

Nacheinander spricht immer eine Person für vier Minuten, während die anderen nur zuhörent.

Das Format ist eine gute Vorbereitung für sachliche und inhaltliche politische Arbeit. Es ist empfehlenswert, das Format auch in bestehenden Arbeitsgruppen regelmäßig zu praktizieren, denn es erhöht das Vertrauen untereinander und verbessert die Zusammenarbeit.

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