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März 2026

Trotz unterschiedlicher Meinung im Gespräch bleiben: Sprechen & Zuhören

Dialogformat. https://www.mehr-demokratie.de/mehr-wissen/demokratische-kultur/sprechen-zuhoeren

Trotz unterschiedlicher Meinung im Gespräch bleiben: Sprechen & Zuhören

In Zeiten zunehmender Polarisierung und verhärteter gesellschaftlicher Konflikte bleiben Menschen mit unterschiedlichen Meinungen immer seltener im Gespräch. Wie kann unter diesen Bedingungen ein demokratischer Austausch gelingen? Das Bündnis für Demokratie und Menschenrechte lädt dazu ein, das am Dienstag, 17. März ab 19.00 Uhr im Albert-Knapp-Saal (Widerholtplatz 5) zu erproben.

Die Fronten verhärten sich, das Vertrauen nimmt ab und die Debattenkultur wird aggressiver- das beobachten wir aktuell in unserer Gesellschaft. Menschen mit unterschiedlichen politischen Überzeugungen scheitern daran, in eine demokratische Verständigung zu kommen. Stattdessen werten sie einander ab oder empören sich. Diese Entwicklung zeigt sich besonders in den „sozialen Medien“, wo Wut- und Empörungsaussagen von den Algorithmen bevorzugt werden und weitere Eskalation befördern. Aber auch in Präsenz kann das passieren. Wie können wir angemessen mit heftigen Emotionen umgehen? Wie können Wut und Konflikte moderiert werden und in einen konstruktiven Austausch von Argumenten überführt werden? Und wie schaffen wir es, einen sicheren Raum herzustellen, in dem Ängste ausgesprochen und gehört werden können?

Antwort auf diese Fragen gibt das Verständigungsprojekt „Gespräche von Mensch zu Mensch - weil wir hier Ieben“, das die Organisation „Mehr Demokratie e.V.“ Ende 2023 ins Leben gerufen hat. Nach über zwei Jahren und vielen Veranstaltungen, an denen Menschen mit sehr unterschiedlichen politischen Ansichten teilgenommen haben und nach einigen Lern-  und Anpassungsschleifen, ist Mehr Demokratie davon überzeugt: Es ist möglich, den Negativ-Kreislauf zu durchbrechen. Wenn es gelingt, einen geschützten Raum für echtes Zuhören zu schaffen, können auch schwierige Emotionen wie Wut und Angst Teil der Verständigung sein. Dann entsteht zwischenmenschliches Vertrauen. Und das ist eine gute Basis für die konstruktive Debatte in der Sache. Miteinander sprechen, sich mit anderen austauschen, verschiedene Perspektiven wahrnehmen und sich eine eigene Meinung bilden – das ist das Grundgerüst eines lebendigen Miteinanders in unserer Demokratie, und doch eine enorme Herausforderung.

Damit das gelingt, lädt die Arbeitsgruppe „Zusammenhalt stärken“ im „Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Kirchheim unter Teck“ mit Unterstützung der bundesweit engagierten „Mehr Demokratie e.V.“ zu einer Pilotveranstaltung ein. „Sprechen&Zuhören“ ist ein Dialogformat, das Menschen zu kontroversen Themen miteinander in Kontakt bringt und Raum für individuelle Sichtweisen eröffnet. Alle Beteiligten können Erfahrungen und das eigene Erleben äußern, weil jede Person gleich viel Redezeit bekommt. In kleinen Gruppen spricht immer eine Person für vier Minuten während die anderen nur zuhören. So können Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zu Wort kommen und Ansichten anderer Personen kennenlernen. Anmeldungen sind nicht notwendig. Der Eintritt ist kostenfrei.

Eventliste

Vortrag "Die AfD wird stärker – auch in Baden-Württemberg. Wie gehen wir damit und mit der AfD um? AfD-Verbot – pro - contra"

Prof. Dr. jur. Markus Ogorek referiert zum Thema „Die AfD wird stärker – auch in Baden-Württemberg. Wie gehen wir damit und mit der AfD um? AfD-Verbot – pro – contra.

Prof. Markus Ogorek hat sich als Staatsrechtlicher intensiv mit der AfD auseinandergesetzt.

Sein Gutachten zum AfD-Verbot wurde im Sommer 2025 vor allem medial und politisch rezipiert, insbesondere im Kontext der Debatte um ein mögliches Parteiverbotsverfahren auf Grundlage des damals neuen Verfassungsschutzgutachtens zur AfD.​

Öffentlich diskutiert wurde Ogoreks Untersuchung insbesondere ab August 2025, als große Medien wie Spiegel, Tagesschau, Tagesschau.de, Tagesspiegel sowie ausländische Angebote aus dem Gutachten zitierten und es einordneten.​

Die Berichterstattung zeichnet Ogoreks Gutachten überwiegend als sachlich‑juristische Bestandsaufnahme: Es bescheinigt eine tragfähige Basis für ein Verbotsverfahren, betont aber zugleich die hohen Hürden und die Notwendigkeit sorgfältiger Beweisführung und politischer Abwägung.​

Ogorek wird dabei weder als plakativer „Verbotsbefürworter“ noch als Gegner eines Verbots dargestellt, sondern als Staatsrechtler, der empfiehlt, die verwaltungsgerichtlichen Verfahren zur Einstufung der AfD abzuwarten und parallel eine mögliche Antragstellung (Bundestag/Bundesrat/Bundesregierung) technisch-juristisch vorzubereiten.​

Prof. Dr. jur. Markus Ogorek ist stellvertrender Direktor der Adenauer School of Government, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre der Universität Köln und Leiter der Forschungsstelle Nachrichtendienste.

Weitere Informationen: s. Veröffentlichungen im SPIEGEL, in der ARD, im ZDF, im Verfassungsblog etc.

Vortrag vor Schülerinnen und Schülern "Die AfD wird stärker Wie gehen wir damit um? AfD-Verbot – pro - contra"

Prof. Dr. jur. Markus Ogorek referiert zum Thema „Die AfD wird stärker – auch in Baden-Württemberg. Wie gehen wir damit und mit der AfD um? AfD-Verbot – pro – contra.

Prof. Markus Ogorek hat sich als Staatsrechtlicher intensiv mit der AfD auseinandergesetzt.

Sein Gutachten zum AfD-Verbot wurde im Sommer 2025 vor allem medial und politisch rezipiert, insbesondere im Kontext der Debatte um ein mögliches Parteiverbotsverfahren auf Grundlage des damals neuen Verfassungsschutzgutachtens zur AfD.​

Öffentlich diskutiert wurde Ogoreks Untersuchung insbesondere ab August 2025, als große Medien wie Spiegel, Tagesschau, Tagesschau.de, Tagesspiegel sowie ausländische Angebote aus dem Gutachten zitierten und es einordneten.​

Die Berichterstattung zeichnet Ogoreks Gutachten überwiegend als sachlich‑juristische Bestandsaufnahme: Es bescheinigt eine tragfähige Basis für ein Verbotsverfahren, betont aber zugleich die hohen Hürden und die Notwendigkeit sorgfältiger Beweisführung und politischer Abwägung.​

Ogorek wird dabei weder als plakativer „Verbotsbefürworter“ noch als Gegner eines Verbots dargestellt, sondern als Staatsrechtler, der empfiehlt, die verwaltungsgerichtlichen Verfahren zur Einstufung der AfD abzuwarten und parallel eine mögliche Antragstellung (Bundestag/Bundesrat/Bundesregierung) technisch-juristisch vorzubereiten.​

Prof. Dr. jur. Markus Ogorek ist stellvertrender Direktor der Adenauer School of Government, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre der Universität Köln und Leiter der Forschungsstelle Nachrichtendienste.

Weitere Informationen: s. Veröffentlichungen im SPIEGEL, in der ARD, im ZDF, im Verfassungsblog etc.

Kirchheimer Gespräche: Frieden – ja bitte! Aber wie?

Kirchheimer Gespräche: Frieden – ja bitte! Aber wie?

Für MdB Dr. Nils Schmid - Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium - steht fest: „Sicherheit entsteht nicht ohne militärische Stärke. Eine gut ausgestattete Bundeswehr, die im Rahmen internationaler Bündnisse handlungsfähig ist, ist die Grundlage für eine glaubwürdige Friedenspolitik. Rüstung und Diplomatie sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten einer verantwortungsvollen Außenpolitik.“ Demgegenüber vertrit Stefan Schwarzer - Pfarrer, Friedensbeauftragter der Evang. Landeskirche in Württemberg - eine kritische friedensethische Perspektive und wird mit Dr. Nils Schmid am Donnerstag, 30 April 2026 um 19.30 Uhr in der Evangelischen Auferstehungskirche, Schöllkopfstraße/Zeppelinstraße, Kirchheim/Teck darüber diskutieren.

Veranstalter: Evangelisches Bildungswerk im Landkreis Esslingen, Stuttgarter Straße 91, 72622 Nürtingen, info@ebiwes.de und Evangelische Stadtkirchengemeinde Kirchheim/Teck